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Vereinsgeschichte
Rückblick auf die Vereinsgeschichte 1958 - 1967 Wie fing das alles damals an, in was für einer Zeit wurde der erste Karneval gefeiert? Die Weltgeschichte berichtet in 1958 von der Ausweitung der Algerienkrise auf Frankreich und sie bringt General De Gaulle an die Präsidentenmacht, in China werden die Bauern enteignet und ein Eckpfeiler der chinesischen Gesellschaft damit zerstört. In Straßburg konstituiert sich das Europäische Parlament und in der Bundesrepublik findet der erste Ostermarsch statt. Bundespräsident ist Theodor Heuss, Kanzler Konrad Adenauer, Ministerpräsident Hessens ist Georg August Zinn, Bürgermeister in Waldeck ist Heinrich Herzog. Das durchschnittliche Nettoeinkommen eines deutschen Arbeitnehmers beträgt monatlich 129,-€. Die Wintervergnügen von TSV Eintracht und MGV Edergold wurden nicht mehr so gut besucht und die von den Kriegsflüchtlingen veranstalteten Kostümbälle erfreuten sich großer Beliebtheit. Was lag da näher als eine gemeinsame Karnevalsveranstaltung ins Leben zu rufen. Ein Elferrat wurde aus den Reihen der beiden Vereine gebildet, Fritz Rettberg übernahm das Präsidentenamt und als erstes Prinzenpaar wurde Prinz Gerhard I. (Schreiber) und Prinzessin Ingrid I. (Lipphard) proklamiert. Etwas schwieriger gestaltete sich die Suche nach Mädchen für die Prinzengarde weil zunächst die Eltern um Genehmigung gefragt werden mussten. Die Veranstaltung am 08. Februar 1958 war ein voller Erfolg. Als Aktive traten auf: Heinz Hälbig als Bayer, Karl-Heinz Gareis als Kapitän der Weltmeere, Wilhelm Michel als Dr. Eisenbart und Gerhard Lehmann sowie die Hofsänger mit Karl-Heinz Gottheis, Gerhard Lehmann, Gerhard Schreiber und Gerold Söbert. Geprägt wurden die ersten Jahre durch straffe Organisation. Für den Ablauf der Veranstaltungen gab es Regieanweisungen und selbst der Einmarsch des Elferrates musste mehmals geprobt werden! Es gab jede Menge Orden für die Aktiven und Ehrenmützen für besondere Verdienste. 1. Zeremonienmeister war übrigens Helmut Honsberg, als erstes Funkenmariechen tanzte Ursula Hauck, später übernahm Marianne Reschke, Ursel Latzel und Waltraud Böhnert diese Aufgabe. Marianne Reschke hat später noch viele Jahre als Trainerin der Garde gewirkt. Die Veranstaltungen begannen damals meist mit einem Prolog, vorgetragen von Gerhard Lehmann, fester Bestandteil im Programm waren die Schlappenflicker, Heinz Hälbig, Helmut Honsberg und Karl-Heinz Gottheis. Eine Frauengruppe mit Sarolda Honsberg, Herta Hälbig, Lissi Rettberg, Friedchen Kuhnhenn und Hilde Rettberg trat regelmäßig auf, die 4 Lehmänner, Gerhard Lehmann und Söhne machten Turnvorführungen und Karl Tönges und Wilfried Schreff begeisterten die Zuschauer als Thekenbrüder Henner und Wilhelm. Als Beobachter, der die Vorkommnisse in Waldeck durch die Lupe betrachtete fungierte Kurt Heinzemann, Obligatorisch war auch der Auftritt des MGV als Gesangsverein von 1910. Der Eintritt betrug übrigens damals 4,-DM. 1960 wurde das erste Mal eine 2. Veranstaltung am Rosenmontag durchgeführt und 1961 kam der erste Kinderkarneval dazu.
Rückblick auf die Vereinsgeschichte 1978 - 1987 Auch im 2. Jahrzehnt der Vereinsgeschichte war Präsident Fritz Rettberg in Amt und Würden, Vizepräsidenten waren Hermann Schaumburg und Heinz Hälbig. Zeremonienmeister war kurzzeitig Helmut Böhnert und Hartmut Voigt bevor Fritz Rettberg diese Amt in 1971 übernahm und bis heute innehat. Die Mädchen der Prinzengarde hatten mittlerweile mehrfach gewechselt, Funkenmariechen waren Ulrike Bausch, Margret Fincke, Brigitte Kunert und Petra Kuckert. Bei den Aktiven stiegen Georg Pohlai und Gerhard Lehmann jun. in die Bütt und die Bergvagabunden wurden feste Programmpunkte. Willi und Christa Schaller berichteten mehrere Jahre vom Monte Wau Wau (Ziegenberg) und nicht aus dem Programm weg zu denken waren Bruni und Rolf Kolbe zunächst als streitendes Ehepaar, später meistens als Soloauftritte in der Bütt. Höhepunkte der Veranstaltungen waren immer wieder die geschliffenen Büttenreden von Heinz Hälbig und Horst Jäger in den verschiedensten Rollen. Ab 1975 trat dann der legendäre Clemens-Club auf. Die Gruppe von 7 Ehepaaren (F. Rettberg, R. Rettberg, Butterweck, Fincke, Rischard, Kolbe und Jäger) ließen sich jedes Jahr einen neuen Knaller einfallen, so als Schulklasse, Gerichtsverhandlung, Reisegesellschaft und Verkehrsverein. Der 20. Karneval wurde natürlich auch besonders gefeiert, und Heinz Hälbig wurde 20. Prinz mit Prinzessin Jutta Lötzer.
Rückblick au die Vereinsgeschichte 1978 - 1987 In der Kampagne 1978 übergab Fritz Rettberg dann das Präsidentenamt. Nachfolger wurde Heinz Hälbig, Vizepräsidenten wurde zunächst Gerhard Lehmann und dann Rof Kolbe. Die Gardemädchen wechselten häufiger, Funkenmariechen waren Brigitte Kunert, Sonja Knüppel und Kerstin Hälbig. Bei den Aktiven bleibt zunächst der Clemens-Club mit den Themen Klim-Bim-Familie, Fundbüro, Postamt, Hessischer Rundfunk und Abschlussklasse bis 1985 aktiv dabei und immer ein Höhepunkt im Programm. In der Bütt sind weiterhin Kolben, Horst Jäger und Heinz Hälbig, vom MGV bildet sich die Sängergruppe Vielharmoniker, die Thekenbrüder Waltraud Rettberg und Elke Fincke kommen ins Programm und Karl-Friedrich und Renata Isenberg treten ein Jahr nach dem sie Prinzenpaar waren auf. Auch die ehemaligen Gardemädchen Elke und Heike Schüssler, Claudia Weineck, Christel Hankel, Heike Stamm und Brigitte Kunert traten als Gruppe mit ihren Partnern auf. Als ROWa-Duett waren auch Rolf Kolbe und Walter Voigt mit “tierischen” Vorträgen dabei. Der 25. Karneval wurde besonders heftig gefeiert und als Sonderveranstaltung gab es eine öffentliche Prinzenproklamation im Hotel Roggenland. Wesentliche Änderungen waren jedoch die Einführung eines Karnevalumzuges in 1979 und der erste Sturm aufs Rathaus 1980. Beides hat sich bis heute gehalten und ist zur Tradition geworden. An der Stelle begrüße ich eine Abordnung der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Sachsenhausen.
Rückblick auf die Vereinsgeschichte 1988 - 1997 Das nächste Jahrzehnt begann für den Verein zunächst mit einem Schock! Zum ersten Mal in der Geschichte des Waldecker Karnevals konnte in 1988 keine eigene Prinzengarde gestellt werden und dankenswerter Weise stellten uns unsere Freunde aus Sachsenhausen ihre Tanzgruppe für die Veranstaltungen zur Verfügung. Unter der Leitung von Hilde Laartz traten die 10 Mädchen bei uns auf und halfen uns aus der Patsche. Ein Jahr später war der Mangel wieder behoben und mit Nicole Mohrhenne, Michaela Herzog, Silvia Böhnert, Claudia Bangert, Christiane Muth, Carmen Meißner sowie Nadja und Haiem El Embabi fand sich eine neue Garde zusammen. Erfreulich war auch, dass in 1988 zum ersten Mal die Waldecker Hausfrauen vom TSV als Tanzgruppe auftraten. Mit dabei waren Ingold Rischard, Annelore Herzog, Krim Wulfert, Margot Bangert, Herta Hälbig und Gisela Jäger, später kam Heidi Richter bzw. Irmgard Hortig dazu. Eine weitere Gruppe fand sich in der Zeit zusammen die zunächst als “Urwald-Trio” mit Fritz Rettberg, Frieder Herzog und Walter Voigt auftraten. Später kam Willi Arnold und Heinz-Willi Kühne dazu und die Themen waren: Modenschau, Lambadinis, Schornsteinfeger, Garde mit Prinz, Schlafmützen, Flintstones, Boxkampf Rocky-Maske und Bauchtanzgruppe. Als Landstreicher fungierte Horst Fillip einige Male und Carola Lehmann stieg in die Bütt. Aktiv in der Bütt sind seit 1995 auch Ecki Laabs und Frieder von der Altstadt, Fritz Rettberg jun. Jun. Der nächste Schock aber kam dann auf der Nachfeier der Kampagne 1989! Die Familie Roggenland teilte uns mit, dass wir uns nach 32 Jahren Karneval im Hotel Höhle und Roggenland nun eine neue Bleibe suchen mussten. Uns blieb nur der Weg in Bürgerhaus und das hatte erhebliche finanzielle Belastungen zur Folge. Die gesamte Dekoration musste neu beschafft werden und wir mussten die Stadt um ermäßigung der Saalmiete bitten, sonst hätten wir den Wechsel nicht geschafft. Der nächste Tiefschlag kam 1990 als im ganzen Bundesgebiet wegen des 1. Golfkrieges die öffentlichen Karnevalsveranstaltungen abgesagt wurden. Für die hartgesottenen Waldecker fand der Karneval trotzdem Statt, etwas kleiner, nicht weniger lustig und bei Arnold’s Schnucki in der Kellerbar
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